Schicksale der Oktoberrevolution
  • Nahezu jeder, der aus der ehemaligen Sowjetunion stammt, hat in seinem Stammbaum Verfolgte, Deportierte, Ermordete. In vier Folgen haben Menschen, die heute in Hannover leben, über die Schicksale ihrer Angehörigen berichtet. Wie gehen sie selbst mit den Erfahrungen um?
  • Glaubenstreue Juden hatten nach der russischen Oktoberrevolution unter der Verfolgung durch Juden zu leiden, die sich dem Kommunismus angeschlossen hatten. Doch der Glaube siegte und die Synagogen erstanden wieder neu. 
  • Die Oktoberrevolution hat für die Kirche über Jahrzehnte hinweg fatale Folgen: Unter kommunistischer Herrschaft werden Gotteshäuser geschlossen und Geistliche ermordet. Für die Weitergabe des Glaubens sorgen oft ältere Frauen. Die Ukrainerinnen Olha Köpp und Nataliia Michajluk erinnern sich.
  • Millionen Ukrainer fielen 1931/32 einer Hungersnot zum Opfer. Das Elend hatte System: Die Sowjets wollten mit einer künstlichen Verknappung den Widerstand der stolzen Ukrainer brechen. Über Jahrzehnte durfte über den sogenannten Holodomor nicht offen gesprochen werden. Doch es gibt bestürzende Berichte.
  • Eduard Murschel (59) und Sofia Gensch (80) tragen schlimme Familiengeheimnisse über den Terror in sich – Folgen der russischen Oktoberrevolution vor 100 Jahren. Manches davon haben sie erst als Erwachsene erfahren. Denn lähmende Angst vor der Geheimpolizei verschloss Eltern und Großeltern den Mund.
  • Eine neue Serie der Kirchenzeitung erinnert an den Beginn jahrzehntelangen Terrors, Hungers und Christenverfolgung im ehemaligen Zarenreich. Wir bringen Ihnen die Schicksale von Menschen aus der Zeit der Oktoberrevolution näher.