Wie die Jünger Jesu Bedeutung erkannten

Ansichten von Jesus

Die „Verklärung Jesu“ erzählt, wie seinen Jüngern wieder einmal klar wird, welche Bedeutung Jesus hat. Wer er wirklich ist. Angebahnt hat sich die Erkentnnis durch viele Erlebnisse. Rückblickend erschließt sie sich in biblischen Szenen und Bildern der christlichen Kunst.

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Jesus Christus, wahrer Mensch (Afrikanische Miniaturkrippe): „Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr. … Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“ (Lk 2,11–12)

 

 

 

 

 

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Jesus heilt (US-amerikanischer Holzstich): „Ein Aussätziger kam, fiel vor ihm nieder und  sagte: Herr, wenn du willst, kannst du mich rein machen. Jesus … berührte ihn und sagte: Ich will  – werde rein! Im gleichen Augenblick wurde der  Aussätzige rein.“ (Mt 8,2–3)

 

 

 

 

 

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Vertrauen in Gott (US-Spielfilm): „Jesus sagte: So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel,  geheiligt werde dein Name, dein Reich komme …“ (Mt 6,9–12)

 

 

 

 

 

 

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 In der Tradition der Propheten – und mehr (Fresco von Raffael, 1517–1520): „Er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne … Mose und Elija redeten mit Jesus. … Aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn.“ (Mt 17,1–9)

 

 

 

 

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Herr über die Angst (Ölgemälde von Simon de Vlieger, 1637): „Da traten die Jünger zu ihm und weckten ihn; sie riefen: Herr, rette uns, wir  gehen zugrunde! Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen? Da stand er auf, drohte den Winden und dem See und es trat völlige Stille ein. Die Menschen aber staunten …: Was für einer ist dieser?“ (Mt 8,25–26)

 

 

 

 

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Der gute Hirte (Frühchristliches Fresco in der Giordani-Katakombe, Rom, 4. Jh.): „Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: … Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.“ (Joh 10,7.11)

 

 

 

 

 

 

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Unschuldiges Leiden (Ölgemälde von Otto Dix, 1948): „Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm aufs Haupt und gaben ihm einen Stock in die Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn: Sei gegrüßt, König der Juden! Und spuckten ihn an.“ (Mt 27,29–30)

 

 

 

 

 

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Liebe bis zur letzten Konsequenz (Kruzifix von Tilman Riemenschneider): „Um die neunte Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme … Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? … Dann hauchte er den Geist aus. Der Hauptmann und die Männer, die ihn bewachten, sagten: Wahrhaftig, Gottes Sohn war dieser!“ (Mt 27,46.54b)

 

 

 

 

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 Herr über den Tod (byzant. Mosaik in Monreale, Sizilien): „Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde.“ (Mt 28,16–18)