20.05.2015

Gesegnet - um Segen zu sein

Leitfaden für Pastoralteams

Ehrenamtliche sollen stärker in die Verantwortung der Gemeinden eingebunden werden. Das sieht das Konzept der Lokalen Kirchenentwicklung im Bistum Hildesheim vor. Konkrete Vorschläge für den Aufbau ehrenamtlicher Gemeindeleitungsteams macht Diakon Martin Wirth aus Göttingen in seinem neuen Buch „Gesegnet, um Segen zu sein“.

Für den Diakon ist Lokale Kirchenentwicklung ein innerkirchlicher Prozess, der der wachsenden Bedeutungslosigkeit der Kirche in der Gesellschaft entgegentritt. Ehrenamtlichen Gemeindeleitungsteams kommt dabei eine besondere Rolle zu. Vor allem geht es um einen geistlichen Weg, an dessen Ende die Segnung von ehrenamtlichen Gemeindeleitungsteams steht.

Dafür hat Wirth einen detaillierten und praxisnahen Leitfaden entworfen. Das Gremium wird demnach als „Werkstattarbeit“ in sieben Schritten gebildet. Nach dem Kennenlernen geht es darum, ein möglichst konkretes Gemeindeleitbild zu erarbeiten. Es gilt, die vorhandenen Potenziale auszuschöpfen, die mit einem standardisierten „Gabentest“ ermittelt werden – es gilt aber auch, Zuständigkeiten möglichst klar zu definieren.

Ferner muss  sich das Team über „Kommunkation, Sitzungskultur und Arbeitsweisen“ verständigen. Dabei sollten sich die Mitglieder vom Evangelium inspirieren lassen. Schließlich erfolgt die Segnung und Sendung. Zu diesem „intensiven Weg der Findung und Bildung“ des Leitungsteams sind alle aufgerufen, „die zu einer lebendigen Gemeinde beitragen wollen“.

Josef Bordat

  • Titel: „Gesegnet, um Segen zu sein – Die Bedeutung von ehrenamtlichen Gemeindeleitungsteams für die Lokale Kirchenentwicklung“
  • Autor: Martin Wirth
  • Verlag: Echter-Verlag, Würzburg
  • Umfang: 144 Seiten
  • Preis; 12,90 Euro
  • Art: 14 x 22,5 cm, Broschur
  • ISBN: 978-3-429-03796-3

Das Buch ist auch als eBook erhältlich:

  • ISBN 978-3-429-04793-1 / 10,99 Euro (PDF)
  • ISBN 978-3-429-06209-5 / 10,99 Euro (ePub)