09.08.2017

Angemerkt der Woche

Liebe Leserin, lieber Leser,

Stefanie Behnke

viele junge Erwachsene sitzen zurzeit auf gepackten Koffern: Einige ziehen um, weil sie in Kürze eine Ausbildung beginnen, viele fahren in den Urlaub, und einige lassen sich auf das Abenteuer eines Freiwilligendienstes im Ausland ein. Gestartet wird oft um den 1. August herum.

Auch aus unserem Bistum sind Freiwillige in die weite Welt aufgebrochen, vor allem ins Partnerland Bolivien, aber auch in die Ukraine. Für ein Jahr arbeiten sie ehrenamtlich in sozialen Projekten, Kinderheimen, Krankenhäusern oder in Einrichtungen für geistig und körperlich behinderte Menschen.

Auf Seite 11 der KirchenZeitung stellen wir Ihnen heute und in den kommenden Ausgaben unsere Freiwilligen vor.

Neue Kulturen kennenlernen, für Hilfsbedürftige da sein, aber auch einfach neue Erfahrungen sammeln und eigene Grenzen kennenlernen: Darum geht es den meis­ten Jugendlichen, die sich für so einen Freiwilligendienst entscheiden. Ich habe großen Respekt vor allen, die das tun. Denn so ein Schritt in so jungem Alter erfordert eine Menge Mut und eine gute Portion Selbstlosigkeit: das Selbstvertrauen, sich allein in der Fremde zurechtfinden zu können, die Bereitschaft, auf gewohnte Standards zu verzichten, und die Absicht, für andere da zu sein. Ich finde: Das ist ein starkes Zeichen in einer Welt, die allzu oft von Egoismen geprägt ist. Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode hat das kürzlich so ausgedrückt: Für ihn sind die freiwilligen Helfer „Brückenbauer in der weltweiten Gemeinschaft der Kirche“.

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche!

Ihre Stefanie Behnke

Stefanie Behnke ist Rundfunkredakteurin bei Bernward Medien.